Denkt ein Europaer an Australien, denkt er vielleicht als Erstes an weite Straende, Riesenwellen und braungebrannte Surfer(innen). Diese Seite von "Oz" praesentierte sich Dani und mir heute Nachmittag in Bondi. Per Bus (die U-Bahn fiel heute dummerweise aus) fuhren wir zum Bondi Beach, Sydneys hauseigenen und von den Sydneysidern ueber alles geliebten Strand. Und tatsaechlich: es wird einem nicht zu viel versprochen!
Als wir aus dem Bus ausstiegen, hatten wir von der Strasse einen idealen Blick auf den Strand. Bondi Beach liegt in eine Art Bucht eingeschlossen und besteht sowohl aus Rasenflaechen und einem sehr breiten, grossflaechigen Sandstreifen, auf dem sich zahllose Touristen und Sydneysider tummeln. Trotzdem hat man nicht das Gefuehl, wie die Sardinen nebeneinander zu liegen, da der Strand so weitlaeufig ist.
Als ich schliesslich ins Wasser watete, war ich erst mal von der Kaelte geschockt. Zwar wusste ich, dass das Wasser in Sydney nicht sonderlich warm ist (die
Antarktis ist ja nicht weit); aber wenn die Luft sogar nachts stets lau und angenehm ist, erwartet man das Gleiche irgendwie auch vom Wasser...
Nichtsdestotrotz wagten Dani uns ich weiter vor in die Wellen. Man kann sehr weit hinausgehen ohne den Boden unter den Fuessen zu verlieren. Dafuer ueberrollen einen immer wieder die unglaublichen Wellen: teilweise tuermen sie sich wirklich riesig auf und dann schlaegt auch schon die Gischt ueber dem Kopf zusammen, wenn man nicht rechtzeitig mitgeschwommen ist.
Wir waren total begeistert von den Wellen, es machte echt Spass, sich von ihnen treiben zu lassen.
Gleichzeitig liessen sich auch die Surfer gut beobachten, die rings um uns mit ihren Brettern unterm Arm im Neoprenanzug ins Wasser stapften.
Wow, Australien gefaellt mir mit jedem Tag besser! :-)
Jetzt werde ich vielleicht noch einem Bekannten simsen und mit ihm und einem hollaendlischen Maedel aus unserem Zimmer was trinken gehen. Aber nicht zu lang, denn morgen will ich noch in die Royal Botanic Gardens, von dort zur Oper spazieren und schliesslich alles reisefertig machen. Denn morgen Abend geht es per Zug nach Melbourne, dann weiter nach Lilydale und dann zu den Silvan Estates (http://www.raspberries.com.au/), wo unser erster Job Dani und mich erwartet...
Sydneys Fischmarkt:
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